Anna auf Reisen – Kopenhagen

Hallo ihr Lieben!

Höchste Zeit wird es für einen neuen Blogpost! Wie ihr vielleicht wisst, war ich vor zwei Wochen für ein verlängertes Wochenende in Kopenhagen und hatte hier ein super Zeit.

Kopenhagen ist ganz anders als Trondheim: größer, schneller, moderner bzw hipper und wird von einigen auch ein bisschen mit Berlin verglichen, was die alternative Szene anbelangt.

Ich werde euch hier schönsten Fleckchen vorstellen, die wir besichtigt haben und die ihr auf keinen Fall verpassen solltet, wenn ihr nach Kopenhagen reist. 🙂

Nachdem wird Donnerstag Abend ankamen, haben wir uns gleich  etwas auf Erkundungstour gemacht. Hätten wir gewusst, dass das Viertel neben unserem Hostel auch als Prostitutions-und Feierviertel gilt, hätten wir wahrscheinlich erstmal eine andere Richtung eingeschlagen. So spazierten wir erstmal an einigen Erotikläden und zwielichtigen Gestalten vorbei, bevor wir dann den Weg in die Innenstadt fanden J

Wir übernachteten im „Urban House“, das direkt neben dem Bahnhof liegt, ein idealer Ausgangspunkt zum Sightseeing  ist und auch durch seine Atmosphäre punktet. Wir hatten eine große und prima ausgestattete Gemeinschaftsküche, in der wir zusammen frühstückten und kochten. Ich hatte mir einen  Haferflockenfrühstückskuchen vorbereitet und mitgenommen, den ich unter erstaunten Blicken (wer kennts ;)) auspackte.

Wenn man zu mehreren unterwegs ist, ist es ja nicht immer leicht die Ernährung im Überblick zu behalten, daher wollte ich zumindest sicher gehen, dass das Frühstück passt!

Nachdem wir also gestärkt waren ging es los in die Stadt!

Die kleine Meerjungfrau“

So etwas wie das Wahrzeichen Kopenhagens und daher unser erstes Sightseeingziel! Doch da der Weg ja bekanntlich das Ziel ist, sahen wir viel von der Stadt auf unserem Weg in Richtung Hafen, spazierten etwas durch die Innenstadt, am Wasser entlang und durch das Kastell.

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Außerdem kamen wir an „Nyhaven“ vorbei, einem kleinen Kanal mit vielen Anlegestellen und Schiffen und den typischen bunten Häusern mit vielen Cafés und Restaurants. Dieses Viertel ist wirklich ein absolutes „Must see“, entweder um typisch dänisches Essen zu genießen oder einfach nur den Kopenhagen Flair zu genießen.

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Den Nachmittag verbrachten wir im Nationalmuseum und besichtigten die wichtigsten Gemälde und Skulpturen der dänischen Kunstgeschichte.

„Nørrebro“

Samstag wurden wir mit schönerem Wetter empfangen und deshalb ging es wieder direkt nach dem Frühstück nach draußen! Zunächst spazierten wir am Kanal entlang (ihr seht schon: es gibt viele Kanäle und viel Wasser in Kopenhagen ;-)) Richtung Norden ins Stadtviertel, „Nørrebro“ Hier wollten wir eigentlich zum Flohmarkt, der war aber total enttäuschend, sodass wir stattdessen das Viertel erkundeten. So viele Shawarma (sowas wie Döner),  Fahrradläden und Secondhandshops habe ich auf einem Fleck glaube ich noch nie gesehen 😀

Mittags spazierten wir dann zu den botanischen Gärten und konnten die Sonne nochmal in vollen Zügen genießen!

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„Rundetårn“

Wie der Name schon vermuten lässt, handelt es sich hierbei um einen runden Turm, der angeschlossen an eine Kirche in der Innenstadt Kopenhagens steht und einen tollen Ausblick auf die Stadt bietet!

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Aussicht vom Rundetårn genießen

Für mich gehört für jeden Städtebesuch auch ein bisschen Bummeln durch die Innenstadt. Zeit in einem Cafe verbringen, dabei die Einheimischen beobachten und ein bisschen Shopping muss bei uns Mädels doch auch immer sein, oder? 🙂

 Sonntagsbrunch im „Bang und Jensen“

Wenn es eines gibt was ich ganz besonders liebe, dann ist es wohl gemütlich brunchen zu gehen. Am Sonntag zog es uns zurück in unser liebes zwielichtes Viertel „Vesterbro“, das Sonntag morgens nicht mehr ganz so zwielichtig war und genossen hier ein leckeres Frügstück mit nettem Konzept. Jeder Gast bekommt eine Essenskarte, auf der er ankreuzen kann, wie er sich sein Frühstück zusammenstellen möchte.

Und das Beste daran: Es gab  Kaffeeflatrate 😉

 

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„Den blå Planet»

Nach dem Brunchen ging es weiter mit Sonntagsaktivitäten und wir fuhren zum größten Aquarium Nordeuropas. Hier gibt es neben einem Tropenaquarium mit eher ekligen Riesenfischen auch ein „Ozeanaquarium“ mit Haien und Rochen unter dem man sogar durchlaufen kann. Nicht nur einmal erschraken wir, als sich ein Hai hinter uns „anpirschte“ und dann über unsere Köpfe hinwegschwamm. 😉

„Christiania“

Montags war die Freistadt Christiania unser letzter Sightseeingpunkt unseres Trips. Sie ist eine autonome Gemeinde innerhalb Kopenhagens und wird von der Stadt Kopenhagen auch als solche geduldet. 1971 als Hippiestadt gegründet, sind hier heute noch „weiche Drogen“, also Marihuana und Haschisch erlaubt und so sieht man dauernd Leute mit Joints durch die Gegend laufen und es gibt sogar eine Straße, in der mehr oder weniger auffällig Marihuana verkauft wird.

Eine abgefahrene Erfahrung, die man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte, wenn man in Kopenhagen ist.

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Den Rest des Montags bummelten wir dann nochmal durch die Stadt, genossen den einen oder anderen Kaffee und abends gingen wir noch Essen. Ich hatte die ganze Zeit schon so Lust auf Muscheln gehabt und konnte meine Gelüste dann endlich befriedigen 😉

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Miesmuscheln in Weißweinsud – so lecker und fast nur Protein 🙂

Montag Abend ging es dann schon wieder zurück nach Trondheim und die Examensvorbereitung wurde damit so langsam eingeläutet. Das bedeutet für mich: mehr Lernen, mehr Zeit zuhause und ich werde hoffentlich Zeit haben einige Rezepte für euch auszuprobieren!

Habt einen schönen Abend ihr Lieben!