How to Meal Prep

Hallihallo ihr Lieben!

Heute ist Mealprep Sunday und natürlich habe auch ich schon fleißig für die kommende Woche vorgekocht 🙂 Während ich so in der Küche stand, habe ich mir ein paar nützliche Tipps überlegt, die das Meal Prep schneller, leckerer und praktischer und effektiver machen!

Hier sind sie:

  1. Überlege dir etwas, was du gerne isst!

Nichts ist ärgerlicher, als wenn man etwas Vorgekochtes eingepackt hat, auf das man absolut keine Lust hat. Restverwertung ist zwar gut, aber wenn dann nur die Sachen zusammengewürfelt werden, auf die man keine Lust hatte und die deshalb gegessen werden müssen, dann ist das Risiko, dass man sich doch wieder etwas auf die Hand kauft ziemlich groß. Oder man würgt das Essen herunter und ist nachher kein Stück zufrieden. Überlege dir daher gezielt am Wochenende was du gerne essen würdest und kaufe dafür ein. Von Vorteil ist es natürlich, wenn du dir etwas heraussuchst, bei dem du kein Problem hast es ein paar Tage hintereinander zu essen. So sparst du dir unglaublich viel Zeit!

2. Zeitsparend und mit möglichst wenig Aufwand kochen

Je weniger Zeit du mit deinem Meal Prep verbringst, desto besser! Denn dann ist es keine Last und stört dich nicht – und du wirst es nächste Woche wieder machen 😉 Doch wie schafft man es nun für 5 Tage zu kochen ohne ewig lange Zeit in der Küche zu verbringen und die selbige in einem Riesenchaos zu hinterlassen? In dem man mit Köpfchen kocht! Stichwörter diesbezüglich: Backofen, Reiskocher, One Pot! Gehen wir mal einzeln durch 😉

Der Backofen ist meiner Meinung nach perfekt um gleichzeitig Fleisch fettfrei zu „braten“ und beispielsweise Ofenkartoffeln und Ofengemüse alles in einem Rutsch zuzubereiten! Danach kommt das Backpapier in den Müll und gut ist! Und man kann währenddessen sogar sinnvolle Dinge tun und alles geht wie von alleine 🙂 Während meiner Wettkampfvorbereitung habe ich beispielsweise fast alles im Ofen gemacht!

Noch so ein tolles Tool ist ein Reiskocher mit Dampfgareinsatz. Da kann man auch einfach alles reinschmeißen und muss sich keine Gedanken machen, dass etwas anbrennt. Irgendwann geht das Lämpchen aus und man ist good to go. Hab jedoch noch nie eine andere Kohlenhydratquelle außer Reis darin gekocht, also vielleicht nicht für jedes Gericht zu verwenden 😉

Was ich auch immer gerne mache, ist einfach alles in einen großen Topf zu hauen 🙂 Gerade im Winter kann man fantastische Eintöpfe mit Linsen, Gemüse, Kartoffeln, Nudeln  und und und machen! Eurer Kreativität sind hierbei kaum Grenzen gesetzt und ihr habt am Ende tatsächlich nur einen großen Topf, den ihr abspülen müsst!

3. Achte auf eine ausgewogene und sättigende Mischung

Achte darauf, dass du bei deinem Meal Prep auch wirklich genug einpackst! Dein Mittagessen soll dich schließlich (je nach Mahlzeitenfrequenz)  zumindest bis zum späten Nachmittag satt machen! Also sind drei grüne Blätter Salat und ein wenig Hühnchen nicht genug! Mache keine Spielereien, dass du dir noch möglichst viel Kalorien für den Abend aufbewahren möchtest oder Ähnliches (Ausnahme: Du weißt, dass du abends Bad Ass All You Can Eat Sushi essen wirst :P). Denn wenn du Mittags zu wenig isst, und deine Kollegen siehst, die sich wie immer die Currywurst gönnen, dann wirst du diese Currywurst auch wollen. Oder dann halt die Schoki im Büro. Achte also auf eine gute Kombination aus Proteinen, Kohlenhydraten und auch etwas Fetten und ich würde dir empfehlen, dass dein Mittagessen in etwa 25% -30% deiner täglichen Kalorienzufuhr abdeckt!

4. Kleine Details gönnen ganze Gerichte verändern!

Fünf Mal die Woche das Gleiche essen ist dir zu langweilig? Kann ich verstehen! Deshalb kannst du mit ganz einfachen Details deine Gerichte abwandeln. Zum Beispiel durch verschiedene Saucen. Wähle einmal Sojasauce, einmal eine Erdnusssauce (z.B. mit Peanut Butter und Magerquark oder mit PB2) und einmal beispielsweise eine scharfe Asiasauce -> schon hast du so gut wie 3 verschiedene Gerichte! Oder du änderst deine Proteinbeilage und nimmst einmal Fisch, einmal Fleisch und einmal Tofu oder Ei. Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt! Je mehr Kreativität desto besser!

5. Kühlschrank voll? Ab an die frische Luft!

Momentan hab ich in nur ein einziges Kühlschrankfach zu Verfügung. Absolut gar nicht meins, am Liebsten hab ich einen ganzen Kühlschrank für mich und breite mich darin Kreuz und Quer aus 😀 Aber: gerade im Winter ist das kein Problem! Wenn tagsüber die Temperaturen nicht mehr die 5°C übersteigen, ist das Fensterbrett oder der Balkon die perfekte Lagerungsstätte für dein morgiges Mittagessen. Wird es mal „zu kalt“ und gefriert ist das auch kein Problem, so hält es sich sogar noch länger und normalerweise wärmst du dein Essen ja vor dem Verzehr sowieso nochmal auf.

Doch Achtung! Hast du dir Salat vorbereitet, dann musst du darauf achten, dass dieser keinesfalls gefriert! Denn es gibt wohl nichts ekligeres als aufgetauten Salat, der ist sowas von matschig dann, den willst du auf jeden Fall gegen die Currywurst deines Kollegen eintauschen 😉

So ihr Lieben, das waren sie, meine Top Tipps zum Meal Prep!

Habt ihr noch andere Ideen oder Anregungen, was ich vergessen haben könnte, dann nur zu und hinterlasst mir gerne ein Kommentar!

Ansonsten wünsche ich euch eine ruhige und angenehme Arbeitswoche, mit leckerem Meal Prep auf das die Currywurst-Kollegen sowas von neidisch sein werden!

Macht’s gut!

Eure Anna

 

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