Intermittent Fasting – mein Fazit

 

Hallo ihr Lieben!

Wie bei Instagram versprochen wollte ich euch über meine Erfahrungen mit Interrmittent Fasting berichten. Der Post sollte natürlich schon viel früher online gehen, aber irgendwie waren meine Gedanken in den letzten Wochen so bei Uni und den letzten Zügen der Wettkampfvorbereitung, dass ich es einfach vergessen habe hochzuladen. Shame on me! Daher sind manche Aussagen nicht mehr ganz aktuell, da die Wettkämpfe nun ja für mich vorbei sind, aber ich hoffe das stört nicht allzu sehr.

Da bestimmt nicht jeder weiß, was Intermittent Fasting überhaupt ist, werde ich euch die groben Richtlinien erstmal kurz erklären. Der Sinn beim IF ist, dass man eine längere Fastenperiode hat, in der man nichts isst und im Normalfall gar keine Kalorien zu sich nimmt hat, die sich dann mit einem kürzeren Zeitabschnitt abwechselt, in der die Nahrungsaufnahme stattfindet. Wie lang die jeweiligen Zeitabschnitte sind, ist von „Programm“ zu „Programm“ unterschiedlich und kann ziemlich variieren. Es gibt Personen, die sogar 24h Fasten und andere die jeden Tag einen Rhythmus von 8h Essen und 16h Fasten haben. Auch dazwischen ist eigentlich alles möglich 😉

Wie ist es mir nun damit ergangen?

Ich befinde mich ja momentan auf Wettkampfdiät (ok, jetzt nicht mehr, aber tun wir mal noch so als ob) und bin mit meinen Kalorien schon länger relativ tief, also bin ich auch dementsprechend hungrig. Bis mittags nichts esse, wie soll ich DAS nur aushalten, hab ich mir am Anfang gedacht. Insbesondere weil ich ja meistens morgens Cardio mache und damit bis mittags ein ganz schönes Kaloriendefizit habe. Ich muss dazu sagen, dass ich nach dem Cardiotraining meist einen Whey Shake getrunken habe oder auf jeden Fall BCAAs zu mir genommen hab, weil mir das Risiko für Muskelverlust einfach doch zu groß war, auch wenn die fettfreie Körpermasse laut Studien bei IF nicht mehr abnimmt als in einer „normalen Diät“.

Nach dem Cardio ging es dann für mich zum Arbeiten ins Praktikum, wo ich die ganze Zeit mehr oder weniger beschäftigt war. Zwischendurch hatte ich zwar schon Hunger, aber ich muss sagen, dass ich die Zeit bis zum Mittagessen um 12 erstaunlich gut rumgebracht habe ohne allzu viel Hunger zu haben.

Anders war es am Wochenende, wenn ich keinen so festen Morgenablauf hatte. Und gerade da hat mir das Frühstück auf Dauer schon sehr gefehlt, weil ich es einfach liebe morgens etwas zu essen 😀

Seit 2 Wochen habe ich meine Ernährung jetzt wieder umgestellt und esse morgens wieder einen „Frühstückskuchen“, der zum größten Teil aus Proteinen besteht. Was Fortschritte angeht, habe ich keinen Unterschied gemerkt. Während IF hat sich meine Form verbessert, und auch jetzt verbessert sie sich weiter. Aber ich freu mich jeden Morgen auf meine Kleinigkeit fester Nahrung zu meinem Kaffee und gerade in der Diät ist die Freude auf die Mahlzeiten was Schönes 😀

 

Fazit:

Ich bin so an Frühstücken gewöhnt und mag einfach die Routine darin, morgens etwas zu essen, daher ist IF nicht das Richtige für mich und wird es denke ich auch nicht werden. Wer sich aber mit dem Frühstück schwer tut und am Liebsten eh erst mittags isst, der sollte sich nicht zum Frühstücken zwingen müssen.

Frühstücken wie ein Kaiser, Abendessen wie ein Bettler, diese Aussage ist genauso veraltet wie keine Kohlenhydrate nach 18 Uhr. Man kann es einfach nicht verallgemeinern, und daher sollte jeder IMMER auf seinen Körper, sein Hungergefühl und sein Energielevel hören!

Cortisollevel am Morgen

Dies ist ein Faktor, der es in jedem Fall sinnvoll erscheinen lässt, sich morgens den Bauch nicht mit sehr vielen Kohlenhydraten vollzuschlagen, sondern (wenn man denn was isst), eher auf Proteine und Fette zurückzugreifen. Denn morgens ist der Cortisollevel hoch und der Körper ist eher in der Laune Fett zu verbrennen, Insulin (als Reaktion auf die Kohlenhydrateeinnahme) stört diesen Prozess dann durch seine anabole Wirkung.

Wiederrum andere sagen, sie bekommen gar nichts auf dir Reihe, wenn sie nichts „Ordentliches“ im Magen haben. Also sagen wir es nochmal, jeder Körper reagiert unterschiedlich und leider gibt es kein Programm, die für alle wirkt. Probiert aus, was euch gut tut, und habt keine Angst vor neuen Sachen! Im schlimmsten Fall macht ihr mal eine zeitlang nicht die ultra Fortschritte, aber dafür erlangt ihr viel Wissen was euren Körper betrifft, und das ist auf Dauer sowieso viel mehr Wert!

Hoppla, das war jetzt ein etwas langes und ausschweifendes Fazit, ich hoffe ich konnte euch ein bisschen helfen 🙂

Liebe Grüße,

eure Anna

P.S. Ein Freund von mir hat über Intermittent Fasting eine Website erstellt, mit super vielen gut recherchierten Infos erstellt, wenn euch das Thema interessiert erfahrt ihr dort noch mehr darüber! Hier geht’s zu „I am fasting“

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