So motivierst du dich zum Sport!

„Ich bin einfach zu müde zum Training“

Heute geht es mal ein bisschen um Motivation und um den Antrieb auch ins Training zu gehen, wenn ihr euch nicht danach fühlt oder „keine Zeit“ habt.

 

Als ich gestern Abend nach Hause gekommen bin, war ich wirklich total müde und erschöpft und hätte nichts lieber getan, als mich mit einer Tafel Schoki und einem Film in mein Bett zu kuscheln und mich nicht mehr zu bewegen. Allerdings stand noch ein Beintraining auf meiner Agenda, für das meine Motivation nicht wirklich gegeben war.

Für mich stellt sich in solchen Momenten nicht mehr die Frage, ob ich das Training sausen lasse, auch wenn ich manchmal etwas langsamer in Gang komme ;-). Ich weiß einfach, dass das Training ein unverzichtbarer Teil auf dem Weg zu meinen Zielen ist, und da ich diese Ziele erreichen möchte, wird auch das Training durchgezogen.

Außerdem ist das Training ein fester Bestandteil meines Tages geworden, so ähnlich wie Schule, Universität oder Arbeit. Und für mich hat es eine gleich hohe Priorität. Habe ich immer Lust auf Uni? Wohl kaum. Hat jeder Lust, montags aufzustehen und zur Arbeit zu gehen? Nein, doch trotzdem tut es jeder, denn wenn man nicht geht, hat das Konsequenzen.

Wie sieht es mit den Konsequenzen aus, wenn ich mein Training schwänze? Zunächst sind diese Konsequenzen nicht groß sichtbar. Du kannst den Rest des Tages auf der Couch bleiben (oder natürlich auch etwas produktives machen, das will ich jetzt mal nicht ausschließen 😉 und falls du aus Müdigkeit nicht zum Sport gegangen bist, wirst du müde bleiben und dir den Abend über denken, wie gut es tut, dass du dich nicht bewegen musst.

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, d.h. je öfter wir etwas machen, desto leichter fällt es uns (körperlich und mental) und wir eignen uns Verhaltensweisen schnell an. Schwänzt ihr euer Training jetzt öfter, dann gewöhnt ihr euch dies in gewisser Weise an und es wird von Mal zu Mal schwieriger sich zu motivieren.

Überwindet ihr euren inneren Schweinehund allerdings, dann „merkt“ sich euer Körper das ebenso. Durch die Endorphine, die ihr während des Trainings und danach ausschüttet wird dieser Effekt noch verstärkt!

Schweinehund-Überwindungs-Plan:

  1. Sucht euch als erstes eine Sportart die euch Spaß macht!! Denn der Spaß während des Trainings ist das Wichtigste, um am Ball zu bleiben. Obwohl ich ja absolute Verfechterin der schweren Gewichte und des Krafttrainings bin, ist es auch mir klar, dass das nicht für jeden etwas ist! Habt ihr mehr Spaß an Körpergewichtsübungen, Zirkeltraining oder Kursen, dann ab dafür 🙂 Hauptsache ihr habt etwas, dass ihr regelmäßig durchziehen und wobei ihr euch auspowern könnt!
  2. Plant euren Tag! Und zwar müsst ihr das schon am Tag vorher machen 😉 Habt ihr abends etwas vor, dann geht ihr eben morgens zum Training. Ihr habt aber schon um 9 Uhr einen Termin? Dann müsst ihr den Wecker wohl etwas früher stellen. Es gibt immer eine Möglichkeit 🙂
  3. Denkt an das Postworkout-Feeling! Das ist manchmal nicht ganz leicht umzusetzen, aber jeder, der schonmal trainiert hat, der kennt es. Gibt es ein besseres Gefühl, als diese Erschöpfung und Freude nach dem Training? Und dann auch noch die Zufriedenheit, wenn man es geschafft hat sich zu motivieren!
  4. Belohnt euch nach dem Training! Wenn das Postworkoutfeeling noch nicht ausreicht um euch in den Hintern zu treten, dann plant etwas schönes für nach dem Training. Und nein, Tafel Schokolade oder Pizza zählt nicht 😉 Macht euch einen leckeren Postworkoutshake, nehmt euren Lieblingsproteinriegel gleich mit zum Training oder überlegt euch, was ihr nach dem Training kochen wollt (nein, Pizza gilt auch hier nicht ;-))
  5. Verabredet euch zum Training! Ihr kennt Leute in eurem Fitnessstudio, habt Freunde mit denen ihr laufen gehen könnt oder habt sogar einen Traininsgpartner? Perfekt! Macht feste Trainingstermine aus, denn die sagt man nicht so einfach ab. Das Gleiche geht übrigens auch, wenn ihr alleine trainiert. „Ich gehe um 18:00 zum Training“ ist eine Aussage, die es viel wahrscheinlicher macht, dass ihr euer Popöchen hochbekommt, als wenn ihr nur sagt: „Ich gehe im Laufe des Abends zum Sport“. Denn dann kommen euch immer wieder „wichtigere Sachen“ dazwischen.
  6. Macht es zur Gewohnheit! Wäre es nicht schön, wenn das Training zur Gewohnheit wird und ihr euch nicht jedes Mal aufs neue einen kleinen Kampf in eurem Kopf liefern müsstet? Die Wissenschaft sagt uns, dass wir nach drei Monaten Verhaltensweisen zu unserer Routine machen. Und wenn nicht mehr die Frage nach dem „Ja“ oder „Nein“ im Raum steht, sondern es ganz klar ist, dass ihr zum Training geht, dann kann euch das viel Stress nehmen, denn das ewige Hin und Her kostet ja auch Zeit. Und je früher ihr das Training anfangt, desto früher habt ihr das Postworkoutfeeling und euer Postworkoutmeal (sh. Punkt 3 & 4 🙂

Ich hoffe, ihr könnt ein paar dieser Tipps benutzen, wenn ihr nächstes Mal davor steht euer Training zu schwänzen und dass euch der Post gefallen hat!

Wie immer freue ich mich sehr über euer Feedback und wünsche euch viel Spaß beim Training!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s